Erkenntnis: es war die Raupe und nicht die Pflanze

Wenn ich eines im Leben gelernt habe, dann die Tatsache, dass wir nie auslernen und täglich Neues erfahren können. So wie ich vor einigen Tagen. Als ich mich erneut darüber gewundert habe, dass einer meiner rund 50 verschiedenen Pflanzen eine Art „Hinterlassenschaft“ auf der Fensterbank fallen ließ. Zum wiederholten Mal, wohl bemerkt.

Nun, es gibt bekanntlich auf der Welt nichts was es nicht gibt, also warum sollte eine Art lila Efeu nicht auch Fäkalien ausscheiden, die ein bisschen aussahen als wäre ein Nagetier am Werke der Verdauung. Interessanterweise gab es nach dem Wegwischen der kleinen schwarzen Häufchen verbleibende Flecken, die sich als hartnäckig in der Entfernung erwiesen. Nach rund zwei Wochen wundern und Häufchen entfernen, fiel mir dann vor wenigen Tagen auf, dass da was nicht stimmen kann, denn die einzelnen Blätter wiesen Fressspuren auf.

Mit dieser Erkenntnis drehte ich jedes Blatt um. Und siehe da: nein, es lag nicht an der Pflanze, sondern eine grüne, fette Raupe bewegte sich auf einer der Blattunterseiten und ließ gerade spiralförmige schwarze Kacka fallen! Übeltäter gefunden, sanft auf ein Tuch gesetzt und nach draußen gebracht. Denn hübsch anzusehen war das Tierchen ja, aber in der Natur findet die Raupe gewiss mehr Nahrung als in der Wohnung. Geschweige, dass die Pflanzen nun weiterhin ungestört gedeihen können. Eine bezaubernde kleine Geschichte, die mich selbst immer wieder zum Schmunzeln bringt.

Habt ihr schon einmal ähnliches erlebt? Gerne Kommentar mit euren interessanten, spannenden oder witzigen Pflanzenerlebnissen hier lassen 🙂

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